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Link-ID: 140 - Linkdetails - Kategorie: zoologische-museen
Zoologisches Museum Zürich
http://www.zm.uzh.ch/zmneu/museum/home.html
Zoologisches Museum Zürich. Natural History Museum. Naturhistorisches Museum. Forschung. Sammlung. Universität Zürich.
Gerne organisieren wir für Sie eine Gruppenführung durch unsere aktuelle Sonderausstellung oder durch die permanente Ausstellung. Eine Führung dauert etwa eine Stunde. |
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Organisation: |
- Sie schicken uns das ausgefüllte Formular «Anfrage für eine Gruppenführung» mindestens 3 Wochen vor dem Führungsdatum zu.
- Wir nehmen mit Ihnen Kontakt auf um die Details abzumachen.
- Sie erhalten von uns eine Bestätigung (dann ist die Führung für das Zoologische Museum verbindlich).
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Kosten für eine Gruppenführung: |
Während der Öffnungszeiten des Museums (Dienstag bis Freitag 9:00-17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 10:00-16:00 Uhr): Fr. 110.00 Ausserhalb der Öffnungszeiten: Fr. 140.00 Grosse Gruppen (mehr als 20 Personen) und spezielle Wünsche zur Führung werden je nach Aufwand verrechnet.
Die heutige Vielfalt der Tierwelt entstand durch die Evolution über Jahrmillionen. Entsprechend kann man auch die Biologie des vom Zürcher Naturforscher Conrad Gessner vor über 400 Jahren als wunderlich und verwegen bezeichneten Tieres am besten verstehen, wenn man zuerst zurück in die Vergangenheit blickt. Deshalb führt eine Zeitachse als roter Faden durch die Ausstellung, beginnend vor Jahrmillionen mit der Evolution der Hornträger, später der Wildziegen, über die Ausbreitung, Ausrottung und Wiedereinbürgerung des Alpensteinbockes. Sie endet mit der genetischen Struktur der heutigen Populationen, die alle von einer winzigen Restpopulation in Norditalien abstammen.
Anhand von prähistorischen und historischen Knochenfunden wird gezeigt, wie der Alpensteinbock während der Eiszeiten sein Verbreitungsgebiet immer wieder ins Tiefland ausdehnte und sogar Süditalien, Griechenland, Belgien und die Niederlande erreichte. Erst nach der letzten Eiszeit zog sich der Steinbock wieder ins Gebirge zurück. Dasselbe gilt für viele der Wildziegen in Asien und Afrika, die heute stark isolierte Vorkommen aufweisen. Karten mit den Geländeverhältnissen von damals und heute zeigen dies klar.
Die heutige Vielfalt der Wildziegen - erstmals vergleichend nebeneinander dargestellt anhand von lebensgrossen Silhouetten aller neun heute bestehender Formen - ist das Resultat einer Evolutionsgeschichte, die geprägt war durch das Entstehen und Verschwinden von steilen, felsigen Inseln im Mittelmeerraum und in Kleinasien. Das Evolutionszentrum der Wildziegen befand sich also weit östlich und südlich von uns, eine Tatsache, die sich darin widerspiegelt, dass der Alpensteinbock eines der nördlichsten Verbreitungsgebiete aller Steinbockarten aufweist. Die Vielfalt von Arten und Unterarten der Wildziegen ist mit einem Stammbaum erklärt und mit echten Hörnern illustriert. |
Angemeldet seit: 16.05.2007 07:05:46
Interaktiv
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